Krebs macht keine Ausnahmen. Er trifft Menschen mitten im Leben. Menschen mit Plänen, mit Tempo, mit Verantwortung. Markus Bours ist einer von ihnen. Er lebt mit einer seltenen, aggressiven Form von Krebs: dem EP-NEK.
Was man auf den ersten Blick sieht, ist die neongelbe Brille. Markus Bours, Jahrgang 1969, ist fast immer mit dem Handy unterwegs. «Mein Arbeitsgerät. Mein zweites Hirn», sagt er. Die Brille fällt auf. Und sie passt zu ihm: offen, direkt, kommunikativ. So beschreiben ihn auch Menschen aus seinem Umfeld.
Markus wirkt präsent. Wach. Und gleichzeitig ist da etwas, das man nicht sofort greifen kann. Eine Tiefe.
Was man sieht: einen grossen, sportlichen Mann, fit, mitten im Leben. Was man nicht sieht: dass die letzten zwei Jahre für ihn alles verändert haben.
Das Leben vor der Diagnose
Im Gespräch wird schnell klar: Markus ist Unternehmer. Mit Herz und mit Tempo. Schon früh hat er begonnen, eigene Wege zu gehen. IT-Lösungen, Managementfragen, Prozesse – dort ist er zu Hause. Er denkt in Möglichkeiten. Sieht Probleme – und gleich auch Lösungen.
Er ist Vater von zwei Kindern. Und jemand, der sich selten mit dem Einfachen zufrieden gibt.