Was war deine bisher grösste Hürde auf deinem Weg?
Fünf Jahre habe ich an der Harvard University im weltweit grössten akademischen Tumorbiologie-Labor an neuen Krebstherapien geforscht – eine prägende Zeit, aus der auch mein zweiter Doktorgrad (MD-PhD) hervorging. Irgendwann wurde mir jedoch klar, dass mein Herz der klinischen Arbeit gehört. Die Entscheidung, mich von der Laborforschung zu verabschieden, war nicht leicht. Aber sie war richtig – denn ich bin von Herzen Arzt und liebe meinen Beruf.
Welcher Moment hat dich in deiner Laufbahn am meisten bewegt?
Jede Person, die sich mir anvertraut, berührt mich auf ihre eigene Weise – und ich bin überzeugt, dass ich meinen Beruf nur dann gut ausüben kann, wenn ich authentisch auf die Erfolge und Herausforderungen meiner Patienten und Patientinnen eingehe. Erst kürzlich hat mich die Nachricht einer Patientin besonders gefreut: Sie reiste trotz anspruchsvoller Therapie nach Argentinien – zum Tangotanzen. Genau das macht es für mich aus: die persönliche Beziehung.
Was bedeutet für dich die Arbeit im Team am OZH?
Das OZH-Team ist eine bemerkenswerte Gemeinschaft sehr unterschiedlicher Menschen, die alle authentisch und mit Überzeugung unserer gemeinsamen Mission folgen: die Patienten und Patientinnen in den Mittelpunkt zu stellen. Ich glaube, dass wir das täglich wirklich leben – und das schafft ein Fundament des Vertrauens. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein.
Welche Superkraft würdest du dir für einen Tag wünschen – und warum?
Den Lauf der Zeit verlangsamen – die Momente mit meinen Patienten, mit meiner Familie, die wertvollen Augenblicke des Alltags. Es ist immer zu wenig Zeit für das, was wirklich zählt.
Danke für diesen persönlichen Einblick!