PATIENTEN – INFORMATION ZUM NEUEN CORONAVIRUS SARS-CoV-2

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, Angehörige und Begleitpersonen

Als medizinisches Versorgungszentrum sind wir dazu verpflichtet, den Schutz aller Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Im  Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2  haben wir deshalb für Besuche in unseren Zentren unten aufgeführtes Vorgehen festgelegt. Bitte beantworten Sie vor dem Besuch im Onkozentrum Zürich die folgenden Fragen:

  1. Haben Sie Symptome einer akuten Erkrankung der unteren Atemwege wie z.B. Husten, Atemnot, Fieber > 38°C (Fieber kann bei einigen Patienten auch fehlen) 
  2. Waren Sie in einem der Risikoländer* ODER hatten Sie engen* Kontakt zu einem bestätigten Fall

**Zu den Corona Risikoländern gehören aktuell (09. Juli 2020): Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Belarus, Bolivien
Brasilien, Cabo Verde, Chile, Dominikanische Republik, Honduras, Irak, Israel, Katar, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Moldova, Nordmazedonien, Oman, Panama, Peru, Russland, Saudi Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Turks- und Caicos-Inseln, Vereinigte Staaten von Amerika

**Als enger Kontakt gelten Kontakt von < 2 Meter und während > 15 Minuten, Wohnen im gleichen Haushalt, Krankenpflege oder direkter Kontakt mit Atemwegssekreten oder Körperflüssigkeiten ohne persönliche Schutzmassnahmen)

Falls Sie unter 1 und 2 einen Punkt mit „JA“ beantworten können:

  • Informieren Sie uns umgehend TELEFONISCH.
  • Kommen Sie NICHT in die Praxis, auch wenn Sie bereits einen Termin haben.
  • Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte am Telefon.

Wir weisen Sie ausserdem auf die weiterhin geltenden Hygieneregeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hin und empfehlen Ihnen, diese anzuwenden. Zudem empfehlen wir Ihnen, in Menschengruppen Schutzmasken zu tragen.


Hier die Informationen des BAG, wie Sie sich schützen:

Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der Hygiene. Indem Sie regelmässig Ihre Hände waschen und pflegen, können Sie sich gut schützen.

Wann sollte ich mir die Hände waschen?

Sooft als möglich, aber besonders:

  • bevor man Essen zubereitet
  • vor dem Essen
  • bevor man den Kindern zu Essen gibt
  • nach dem Schnäuzen, Niesen oder Husten
  • nach dem Nachhause kommen
  • nachdem man im ÖV war
  • nachdem man eine kranke Person besucht hat oder man engen Kontakt mit Material von Kranken oder ihren persönlichen Gegenständen hatte
  • bevor man Kontaktlinsen einsetzt oder herausnimmt
  • nachdem man eine Hygienemaske weggenommen hat
  • nach dem Gang zur Toilette
  • nachdem man einem Kind die Windeln gewechselt oder es auf die Toilette begleitet hat
  • nach dem Umgang mit Abfall
  • wenn man schmutzige Hände hat

Wie wasche ich die Hände richtig?

Auf die richtige Methode kommt es an. Seife allein genügt nicht, um die Keime unschädlich zu machen. Nur wenn man richtig einseift, reibt, abspült und trocknet, schafft man das.
So geht es:

  • Machen Sie die Hände unter fliessendem Wasser nass.
  • Seifen Sie die Hände ein, wenn möglich mit Flüssigseife.
  • Reiben Sie die Hände, bis sich Schaum bildet – auch die Handrücken, zwischen den Fingern, unter den Fingernägeln und die Handgelenke.
  • Spülen Sie die Hände unter fliessendem Wasser gut ab.
  • Trocken Sie sie mit einem sauberen Handtuch, wenn möglich mit einem Wegwerf-Papiertuch oder einer einmal benutzbaren Stoffhandtuchrolle.

Was muss ich noch beachten?

  • Verwenden Sie möglichst Flüssigseife.
  • Am besten tragen Sie keine Ringe. Falls Sie einen Ring tragen: Ziehen Sie ihn vor dem Händewaschen aus, reinigen sie ihn mit Seife und trocken Sie ihn gut.
  • Pflegen sie Ihre Haut: In lädierter Haut können sich richtige «Mikrobennester» bilden. Verwenden sie zur Pflege der Haut eine Feuchtigkeitscreme.
  • Schneiden Sie die Fingernägel kurz und bürsten Sie die Nägel regelmässig. So kann sich darunter kein Schmutz ansammeln.


Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten: damit können wir Viren übertragen, wenn wir die Verhaltensregeln nicht beachten.

Wie kann ich das Übertragungsrisiko verringern oder vermeiden?

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen etwas vor Nase und Mund, am besten ein Papiertaschentuch.
  • Wenn Sie keines haben, husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge und nicht in die Hände. Sollten Sie doch die Hände benutzen, waschen Sie sie möglichst gleich danach gründlich
    mit Wasser und Seife.
  • Schnäuzen nur in Papiertaschentücher (keine Stofftücher).
  • Spucken Sie in ein Papiertaschentuch.
  • Waschen Sie die Hände nach jedem Husten, Niesen und Spucken in ein Papiertaschentuch.
  • Verwenden Sie Papiertaschentücher und benutzen Sie es nur einmal. Dann entsorgen Sie es.

  • Bleiben Sie bei Krankheitssymptomen (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) zu Hause.
  • Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit.
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie – immer zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder Gesundheitseinrichtung, bevor Sie sie aufsuchen.


Je nachdem, was wir gerade angefasst haben, sind unsere Hände nicht immer sauber. Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt. Darum ist es wichtig, das Händeschütteln zu vermeiden. Gegen Ansteckung können wir uns schützen:

  • Begrüssungsküsse und Händeschütteln vermeiden;
  • Möglichst einen gewissen Abstand zum Gesprächspartner halten;
  • Nase, Mund und Augen besser nicht berühren.


Sie haben Symptome (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) und benötigen ärztliche Hilfe? Rufen Sie zuerst Ihren Arzt oder Ihre Ärztin an.

  • Klären Sie telefonisch ab, ob ein Arztbesuch notwendig ist (die Kapazitäten der Ärztinnen und Ärzte sowie der Gesundheitseinrichtung sind begrenzt, wir wollen sie optimal nutzen).
  • Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin wenn Sie eine besonders gefährdete Person sind. Dies sind: Personen über 65 Jahre sowie solche mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Thera-pien die das Immunsystem schwächen oder Krebs
  • Lassen Sie sich informieren, an wen Sie sich wenden und welche Vorsichtsmassnahmen Sie einhalten müssen, damit Sie andere nicht anstecken.
  • Gehen Sie nur von sich aus in die Notfallstation eines Spitals, wenn sich Ihr Zustand verschlimmert und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nicht erreichbar ist. In diesem Fall müssen Sie die Notfallstation vorher anrufen.

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Infoline Coronavirus:
+41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Mithilfe!

Ihr Team des Onkozentrum Zürich